Dokumentar-Stil - Was ist das genau?

Echte Momente statt künstlicher Inszenierung: Das Geheimnis des Dokumentar-Stils

Vielleicht fragst du dich: „Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem normalen Imagefilm und einem Film im Dokumentar-Stil?“ Die Antwort liegt nicht in der Technik, sondern in der Haltung. Während herkömmliche Produktionen versuchen, die Realität zu biegen, bis sie in ein Skript passt, lasse ich die Realität für sich selbst sprechen.

Was ist das Besondere Dokumentar-Stil?

Das Herzstück meiner Arbeit ist die unverfälschte Beobachtung. Ich suche nicht nach dem perfekten, künstlich ausgeleuchteten Moment, sondern nach dem ehrlichen Moment.

  • Echtheit vor Perfektion: Ein Lächeln, das entsteht, weil gerade ein Witz unter Kollegen gefallen ist, ist tausendmal wertvoller als ein Lächeln auf Kommando.

  • Cineastische Ästhetik: Dokumentarisch bedeutet bei mir nicht „Wackelkamera“. Durch den Einsatz von High-End-Equipment (wie meiner RED-Cinema-Kamera) und meiner Erfahrung mit der Steadicam verbinde ich die raue Ehrlichkeit einer Doku mit dem edlen Look eines Kinofilms.

Wie läuft es am Set ab? (Der „Fly on the Wall“-Ansatz)

Wenn ich bei dir am Set – also in deinem Unternehmen, im Backstage oder in der Produktion – auftauche, wirst du eines schnell merken: Ich störe nicht.

1. Die unsichtbare Kamera: Ich agiere nach dem Prinzip der „Fliege an der Wand“. Ich greife nicht in die Prozesse ein. Du und dein Team arbeitet einfach so, wie ihr es immer tut. Dadurch verschwindet das Bewusstsein für die Kamera meist schon nach wenigen Minuten.

2. Keine Maske, kein Kostüm: Wir filmen die Menschen so, wie sie sind. Das nimmt den Druck und sorgt dafür, dass sich niemand verstellen muss.

3. Gespräche statt Verhöre: Falls wir Interviews (O-Töne) aufnehmen, führen wir keine steifen Befragungen durch. Wir führen ein lockeres Gespräch. Die Kamera läuft dabei einfach mit, sodass wir die Antworten einfangen, die wirklich von Herzen kommen.

4. Minimaler Footprint: Mein Setup ist so optimiert, dass ich keinen Platz für Schienen oder riesige Stative brauche. Mit der Steadicam bewege ich mich flüssig durch den Raum und fange Perspektiven ein, die den Zuschauer mitten ins Geschehen holen, ohne dass er sich als „Eindringling“ fühlt.

Das Ergebnis: Ein Film, der sich nicht wie Werbung anfühlt, sondern wie ein echtes Erlebnis. Dein Zuschauer merkt den Unterschied sofort – denn Wahrheit kann man nicht faken.

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Wie in einer Berliner Hotelbar ein cineastischer Imagefilm entstand